München, 20.07.2016 – Blasmusik, bayerische Kost, geschmückte Richtkrone: Ganz traditionell ging es beim BayWa Richtfest im Sternhaus am Arabellapark zu. Das Feiern mit den am Bau beteiligten Firmen, Planern, Handwerkern und Mitarbeitern stand im Mittelpunkt. Als Ehrengäste der Veranstaltung begrüßte Andreas Helber, Finanz- und Immobilienvorstand bei der BayWa AG, die Münchner Stadtbaurätin, Prof. Dr. Elisabeth Merk, sowie die federführenden Architekten, Prof. Andreas Hild und Matthias Haber, Mitinhaber des Münchner Architekturbüros Hild und K. Den Richtspruch sprach Christoph Wirth, Bauleitung Hochbau von der Rosenheimer Baugesellschaft Pfeiffer. Im Zuge der derzeit laufenden Modernisierung und Aufstockung wird das BayWa Hochhaus höher, schlanker und optisch leichter. Das kreuzförmige Haupthaus gewinnt rund 7.000 Quadratmeter neue Bürofläche. Ergänzend dazu entsteht ein separates sechsstöckiges Campusgebäude mit weiteren rund 7.200 Quadratmetern Platz. Beide Bauten werden in einer Grünanlage eingebettet sein.

BayWa Vorstand Andreas Helber begrüßte die rund 400 Gäste. Er bedankte sich im Namen der BayWa für den bisherigen Einsatz für das Bauprojekt in der

Arabellastraße und dafür, dass die Arbeiten bisher ohne größere Zwischenfälle abgelaufen seien. Das wünsche er der Baustelle und jedem einzelnen Arbeiter darauf auch für die restliche Bauzeit. Im Unternehmen wachse die Vorfreude auf die Rückkehr in das dann doch ganz neue BayWa Hochhaus von Tag zu Tag. Völlig zurecht, wie Helber betonte: „Am angestammten Firmensitz entsteht ein optisch sehenswerter Gebäudekomplex und eine Konzernzentrale, die mit ihren modernen Arbeitswelten unsere Heimat für künftige Jahrzehnte sein wird.“

Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk lobte die Entschlossenheit der BayWa, mit der sie diese zukunftsweisende Lösung für das Sternhaus herbeiführte: „Ich freue mich, dass das BayWa Hochhaus als Bestandteil des städtebaulichen Ensembles Arabellapark saniert und architektonisch auf intelligente Weise ästhetisch funktional weiterentwickelt wurde. Dies setzt ein wichtiges Zeichen für den Umgang mit den Bauten aus dieser Epoche und ist angesichts der bedeutenden Investitionen ein klares Bekenntnis des Unternehmens für den Standort München."

Prof. Hild und Matthias Haber erläuterten die wesentlichen Elemente der architektonischen Veränderungen: „Die Gestaltung des Sternhauses setzt gezielt auf der vorgefundenen Architektur der 1960er und 1970er Jahre auf und entwickelt sie unter heutigen

Vorzeichen weiter“, so Prof. Hild. Das Hochhaus werde nach Abschluss der Arbeiten eine neue Silhouette haben – deutlich schlanker und eleganter. Dazu wird der bisherige Baukörper um rund 11 Meter aufgestockt. Rücksprünge und Materialwechsel innerhalb der Gebäudeaußenhaut verleihen dem Gebäude zudem eine leichte Optik. „Das Ergebnis ist ein gezacktes Relief aus überlappend angeordneten Glasfaserbetonplatten. Durch die Hinterlegung mit dunklem Metall entsteht ein raffiniertes Licht-Schatten-Spiel“, ergänzt Architekt Haber.

Die Baumaßnahmen im 17. bis 20. Obergeschoss bringen eine zusätzliche Bürofläche von ca. 7.000 Quadratmetern. Das 17. Obergeschoss, das im Bestand als Technikgeschoss diente, wurde zurückgebaut und als Vollgeschoss wieder aufgestockt. Die Etagen 18 bis 20 sind im Rohbau weitgehend abgeschlossen. Dabei handelt es sich um zurückversetzte Staffelgeschosse. Großzügige Verglasungen werden hier für Helligkeit im Innern und eine leichte Optik von außen sorgen. Das

20. Obergeschoss mit Sicht auf München und freiem Panoramablick in die Alpen ist für den Konferenzbereich vorgesehen.

Ergänzt wird das Hochhaus durch den Bau eines Campusgebäudes: Mit Erdgeschoss und fünf Stockwerken gibt es hier weitere 7.200 Quadratmeter Fläche. Zusammen mit dem Hochhaus lassen sich

aufgrund flexibler Büroflächenstrukturen rund 2.000 Arbeitsplätze einrichten, hochwertig und modern ausgestattet für ein zeitgemäßes Arbeiten. Eine Esplanade verbindet den Campusbau mit dem Sternhaus, in dem im Erdgeschoss Kantine, Cafeteria und das durch den Umbau stark aufgewertete Foyer untergebracht sind. Zum repräsentativen Charakter der neuen Konzernzentrale sollen auch die 13.000 Quadratmeter großen Außenanlagen beitragen. Sie werden komplett neu gestaltet und parkähnlich angelegt, wobei die Grünflächen allein rund 8.000 Quadratmeter umfassen.

Die bisher oberirdisch angeordneten Parkplätze werden bis auf wenige Buchten unter die Erde verlegt. Deutlich erweitert, auf rund 18.500 Quadratmeter, wird die Tiefgarage auf dem Gelände. Verteilt auf zwei Untergeschosse stehen künftig mit 612 Stellplätzen etwa 150 mehr als bislang zur Verfügung. Ein Park-Sharing- System ermöglicht eine Mehrfachnutzung und sorgt somit für eine optimale Ausnutzung der Parkkapazitäten. Rund 240 Stellplätze, davon 180 überdacht, werden für den Rad fahrenden Teil der Belegschaft eingerichtet.

Das Sternhaus, seit über 40 Jahren Konzernzentrale der BayWa, wurde zur Sanierung in eine Projektgesellschaft eingebracht, an der die BayWa und die Competo Capital Partners GmbH, München, jeweils 50 Prozent halten. Die Belegschaft räumte im Herbst 2014 das Gebäude und

zog in ein Ausweichquartier in der Sankt-Martin-Straße 76 um. Nach Abschluss der Bauarbeiten ist der Rückzug in die Arabellastraße für Herbst 2017 geplant. Die Gesamtanlage geht nach dem Umbau ab Ende 2017 in den Besitz des Münchener Immobilien-Investors WealthCap über. Die BayWa AG mietet den Gebäudekomplex langfristig an und wird diesen weiter als Konzernzentrale nutzen.

Redaktion:
Maria Crusius, BayWa AG,
PR/Corporate Communications,
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